Philosophie

 

 

Es gibt immer eine Möglichkeit die Wahrheit ans Licht zu bringen.

Oft fehlt es den Richtern, den Staatsanwälten und den Anwälten an Zeit, Geduld und nicht zuletzt an Einfallsreichtum um die Wahrheit herauszufinden. Es wird der kürzeste und einfachste Weg gewählt; die Akte soll möglichst mit wenig Arbeit schnell weggelegt werden.


Wir sind stets bemüht mit Ihrer Hilfe die Wahrheit herauszufinden und sie den anderen Prozessbeteiligten mitzuteilen. Nur so ist gewährleistet, dass der maximale Erfolg erzielt wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unsere Philosophie ist recht einfach:


Was vorstellbar ist, ist auch machbar

(A. Einstein)

 

 

 

 

 

 

Damals kamen zwei Dirnen und traten vor den König.

Die eine sagte: „Bitte, Herr, ich und diese Frau wohnen im gleichen Haus, und ich habe dort in ihrem Beisein geboren. Am dritten Tag nach meiner Niederkunft gebar auch diese Frau. Wir waren beisammen; kein Fremder war bei uns im Haus, nur wir beide waren dort. Nun starb der Sohn dieser Frau während der Nacht; denn sie hatte ihn im Schlaf erdrückt. Sie stand mitten in der Nacht auf, nahm mir mein Kind weg, während ich schlief, und legte es an ihre Seite. Ihr totes Kind aber legte sie an meine Seite. Als ich am Morgen aufstand, um mein Kind zu stillen, war es tot. Als ich es aber am Morgen genau ansah, war es nicht mein Kind, das ich geboren hatte.“

Da rief die andere Frau: „Nein, mein Kind lebt, und dein Kind ist tot.“

Doch die erste entgegnete:„Nein, dein Kind ist tot, und mein Kind lebt.“

So stritten sie vor dem König. Da begann der König:

„Diese sagt: 'Mein Kind lebt, und dein Kind ist tot!' und jene sagt: 'Nein, dein Kind ist tot, und mein Kind lebt.'“ Und der König fuhr fort: „Holt mir ein Schwert!“ Man brachte es vor den König. Nun entschied er: „Schneidet das lebende Kind entzwei, und gebt eine Hälfte der einen und eine Hälfte der anderen!“ Doch nun bat die Mutter des lebenden Kindes den König - es regte sich nämlich in ihr die mütterliche Liebe zu ihrem Kind: „Bitte, Herr, gebt ihr das lebende Kind, und tötet es nicht!“

Doch die andere rief: „Es soll weder mir noch dir gehören. Zerteilt es!“ Da befahl der König: „Gebt jener das lebende Kind, und tötet es nicht; denn sie ist seine Mutter.“ Ganz Israel hörte von dem Urteil, das der König gefällt hatte, und sie schauten mit Ehrfurcht zu ihm auf; denn sie erkannten, dass die Weisheit Gottes in ihm war, wenn er Recht sprach.

 

Altes Testament